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Der Klang der Jahreszeiten

15.09.2026, Alle Gruppen

Wie klingen die Jahreszeiten?

Heute haben wir bei den älteren Kindern (Sterne) im Morgenkreis viel gelauscht, gescheppert und gelacht. 

Aber wir erzählen mal besser von Anfang an. Zuerst haben wir mit einer Gießkanne Wasser in unsere große Klangschale fließen lassen und dann überlegt, zu welcher Jahreszeit das Wasserplätschern passen würde. Die Kinder meinten zum Sommer, weil es sie an einen See oder das Meer erinnert oder auch ans Blumengießen. Manche Geräusche passen auch zu mehreren Jahreszeiten, wie z.B.  das Windgeräusch mit unserem Windrohr. Der Wind passt für die Kinder allerdings besonders zum Herbst, aber auch ein warmer Sommerwind war für sie vorstellbar.

In einem Moment der Stille ging dann eine Schale mit Rosenblättern herum und jedes Kind konnte ein Blatt in die Klangschale werfen. Das erinnerte uns dann an den Frühling und die vielen neuen Blumen, aber auch an den Herbst, weil dann die Blätter abfallen und die meisten Blumen langsam welk werden. 

Natürlich mussten wir auch ausprobieren, wie so eine, mit Wasser gefüllte, Klangschale klingt und konnten sogar die Schallwellen im Wasser sehen. Daraus ergab sich dann die Idee, den Ton (oder die Wellen) festzuhalten und Tatsache, sobald die Kinder den Rand der Klangschale festhielten, verschwand der Ton sofort. 

Dann wurde gescheppert, was das Zeug hielt, weil ein Gewitter aufzog. Besonders lustig fanden es die Kinder, den großen Gong festzuhalten, damit der Donner verschwindet. Die Gewitterklänge ordneten die Kinder eher dem Sommer zu. 

Weiterhin ließen wir Watte an einer kleinen Klangschale entlangwischen und die Kinder vermeinten sofort den Schnee zu hören. Auch viele Klanginstrumente ließen wir erklingen und überlegten mit den Kindern, zu welcher Jahreszeit und warum, die Töne passen würden. 

Zum Schluß lauschten wir dann noch Vivaldis Frühlingsmusik und versuchten zu ergründen, welche Klänge er wohl meinen könnte bzw. was er mit seiner Musik erzählen wollte. 


KigaRoo