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Unser eigenes Kamishibai

08.12.2021, Alle Gruppen

In den letzten Wochen vor dem Nikolaustag erarbeiteten die ABC-Strolche für die anderen Kinder ihrer Gruppe eine Kamishibai-Geschichte, welche sie anschließend aufzeichneten und mit großem Stolz in einer Kamishibai-Präsentation für die Gruppe vorstellten.  Es wurde von den Großen eine Art Kinosaal errichtet und Salzbrezeln als Eintrittskarten umfunktioniert, die jedes Kind natürlich gern sofort verzehrt hat.

Nach der Vorführung war ihnen wichtig, sich vor den Kindern Hand in Hand zu verbeugen, den Applaus zu genießen und damit die Buchvorstellung zu beenden.

Hier ist die Geschichte der ABC-Strolche in Original-Fassung:

 

Der Titel: Der Nikolaus und das gebrochene Bein

 

1.)          Bald ist Nikolaustag. Die Geschwisterkinder Laura und Taura freuen sich schon sehr. Sie putzen mit großem Eifer ihre Stiefel blitzblank und sind ganz aufgeregt, denn heute Nacht kommt der Nikolaus.

2.)          Beim Nikolaus herrscht Hochbetrieb. Alle Geschenke sind auf dem großen Schlitten verstaut. „Puh, das war ganz schön viel Arbeit in diesem Jahr“. Und streicht sich über die Stirn.

3.)          Er verabschiedet sich von seiner Familie. Wirft seiner Frau Lisa, dem 6jährigen Kind Ben und dem Baby Lexi noch ein Handküßchen, während er  geht, zu und stolpert über eine Wurzel und ein größeren Stein. Er fällt hin und jammert „Ohjeh, mein Bein schmerzt ganz doll“. Er versucht aufzustehen, aber er kann es nicht und fällt immer wieder hin.

4.)          Seine Frau Lisa sagt „Ich rufe jetzt den Krankenwagen!“ Im Krankenhaus bekommt der Nikolaus einen dicken Gipsverband vom Dr. Schraube. Herr Schraube sagt: „Herr Nikolaus, auch wenn sie diese Nacht die Geschenke verteilen wollen, geht das mit dem kaputten Bein nicht. Da muss wohl der Nikolaustag ausfallen!“

Der Nikolaus jammert „Was mach ich den jetzt bloß? Alle Kinder und Erwachsene freuen sich doch schon auf die Geschenke“.

5.)          Im Radio hören die Eltern von Taura und Laura die unglückliche Nachricht. Mama und Papa berichten den Beiden, dass der Nikolaus sich das Bein gebrochen hat und das es deshalb dieses Jahr keine Geschenke in die Stiefel geben wird. Taura und Laura sind ganz traurig geworden. Sie nehmen ihre Stiefel und stellen diese nun zurück ins Schuhregal. Taura sagt „Es kommt ja nun keiner und eine dicke Träne rollt seine Wange hinunter“.

6.)          Auch in der Nikolausfamilie herrscht große Traurigkeit. Da ruft Ben plötzlich „ Papa, ich kann doch die Geschenke in die Schuhe verteilen!“

Der Nikolaus antwortet „Aber Ben, Du hast doch garkeine Fahrerlaubnis für den Schlitten, das geht leider nicht!“ Das hörte Frau Nikolaus „ Aber Nikolaus, Ben hat recht. Hier ist dein Zauberstab. Du verwandelst einfach den Schlitten in ein Nikolausmotorrad und ich fahre Ben zu den Kindern!“ Der Nikolaus überlegte nicht lange, zückte seinen Zauberstab und schwupp stand das rot/weiße Motorrad voll beladen vor der Tür.

Er rief noch „Ihr müsst euch beeilen, die Nacht ist schon angebrochen!“

Ben und Lisa sausten davon.

7.)          Als Laura und Taura am Nikolausmorgen aufwachten und traurig durch den Flur tappten, trauten sie ihren  Augen nicht. Mitten im Schuhregal standen prall gefüllte Schuhe. Sie riefen glücklich: „Mamaaa und Papaaa, der Nikolaus war doch da! Wie hat er das bloß mit einem gebrochenen Bein gemacht???

 

In der Bildgalerie finden Sie die entsprechenden Kamishibai-Seiten mit gekürztem Text.

Viel Spaß beim Anschauen!


Kigaroo